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COPADEBA (Dominikanische Republik)

Menschenrechtsaktivisten

Die Abkürzung COPADEBA steht für das „Komitee zur Verteidigung der Menschenrechte in den Armenvierteln“. Diese Organisation gründete sich infolge der Vertreibung von 20.000 Familien aus den Slums der Hauptstadt der Dominikanischen Republik Santo Domingo.

Anlässlich des 500. Jahrestages der Stadt sowie der Einweihung der IV. latein-amerikanischen Bischofskonferenz kündigte sich der Papst mitsamt seinem Gefolge zu einem Besuch an. Daraufhin sollte ein Riesenleuchtturm zur Stadtverschönerung aufgebaut werden.

Um dieses Projekt möglich zu machen und gleichzeitig das Bild der Stadt durch die Beseitigung eines Großteils der Armensiedlungen zu korrigieren, entschloss man sich zu einer radikalen Bulldozer Sanierung. Gegen diese Maßnahmen stellte sich COPADEBA und machte den Skandal in der weltweiten Öffentlichkeit bekannt.

Kerstin und Thomas Meinhardt für die Gruppe "Rüstungsexport" (Idstein)

Der nationale Preis ging an die Gruppe "Rüstungsexport" aus Idstein, die seit 1980 Dokumente über das tödliche Geschäft mit Waffen zusammengetragen und damit angeprangert hat.