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Peace Brigades International

Einsatz für Frieden und Menschenrechte

Foto: www.pbideutschland.de

Angesichts der wachsenden Zahl mit Gewalt ausgetragener innergesellschaftlicher Konflikte auf der Welt sind mehr denn je Antworten der gewaltfreien, zivilen Konfliktbearbeitung notwendig. Die internationale Schutzbegleitung bedrohter Menschen wie sie die 1981 begründeten PBI entwickelt haben, ist ein Handlungsfeld in der komplexen Struktur ziviler Konfliktbearbeitung. Mehrere Hundert meist junge Menschen haben sich inzwischen an Einsätzen von PBI beteiligt. Die Preisverleihung an das Kolumbienprojekt von PBI bedeutet die dringend notwendige Öffentlichkeit und damit Schutz sowohl für die kolumbianischen MenschenrechtsverteidigerInnen als auch für die Freiwilligen von PBI

Wanderkirchenasyl in Nordrhein-Westfalen

Einsatz für Flüchtlinge

Der nationale Friedenspreis geht an das Wanderkirchenasyl in Nordrhein-Westfalen. In auswegloser Situation suchten im Januar 1998 kurdische Asylbewerber Zuflucht im Wanderkirchenasyl. Unterstützt von heute mehr als 100 evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen, zusammengeschlossen im Ökumenischen Netzwerk Asyl in der Kirche NRW e.V. und unterstützt von der bundesweiten Kampagne kein mensch ist illegal, protestieren mehr als 400 kurdische Flüchtlinge gegen die ständig drohende Abschiebung in die Türkei. Die kurdischen Familien haben sich entschieden, beherbergt in immer wechselnden Kirchengemeinden, gegen die Abschiebung aus der Bundesrepublik Deutschland zu protestieren. Sie sind dadurch gezwungen, die enorme psychische Belastung ständig wechselnder Unterkünfte auf sich zu nehmen und sich der Gefahr des staatlichen Zugriffs auszusetzen. Auch Aachener Kirchengemeinden nahmen kurdische Gruppen bei sich auf. Gegen mancherlei politischen Druck haben sie sich dabei entschieden, den bedrängten Menschen beizustehen. - Gegen Staat und Kirche!