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Zdravko Marjanović

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Helma Fries & Elke Schuster

Zdravko Marjanović (Serbien)

Foto: Herbert Sauerwein

Friedensaktivist

Zdravko Marjanović (* 1941 bei Bosanski Petrovac, Bosnien und Herzegowina) ist ein serbischer Friedensaktivist.

Er studierte in Belgrad Elektrotechnik und schloss mit dem Diplom als Elektroingenieur ab. Zwischen 1966 und 1968 lehrte er an der höheren Schule in Bačka Palanka.

Er war Vorsitzender des Verbandes der Radioamateure Jugoslawiens und leistete Widerstand gegen den Versuch, während der Zersplitterung Jugoslawiens über die Medien Hass zur Vorbereitung der Kriege zu erzeugen.

1994 gründete er eine Friedensgruppe in Bačka Palanka. Die ersten Aktionen der „Gesellschaft für Toleranz“ waren Plakataktionen mit Aufrufen gegen den Krieg.

1995 gründete er die eigene Zeitung Tolerancija (Toleranz). Das Motto der Zeitung lautet: Wir lehren und lernen den Reichtum und die Schönheit des Lebens in der Unterschiedlichkeit, die Botschaft ist: Toleranz bedeutet Leben. In der Zeitung wird über Friedensaktivitäten berichtet. In der Folge arbeitete er mit verschiedenen Friedensgruppen zusammen.

Seit den Jugoslawienkriegen leitet er Gruppen und Workshops für die Annäherung von Serben, Bosniaken und Kroaten.

2009 erhielt er für seine Friedensarbeit den Aachener Friedenspreis.

Mehr Bilder auf diesen Seiten der Arbeiterfotografie

Berliner Compagnie

Berliner Compagnie (BC)

Theater für den Frieden

Die Berliner Compagnie (BC) ist ein Theater, das sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. 1981 hervorgegangen aus der Friedensbewegung, versteht es sich als alternatives politisches Tourneetheater.

Das Ensemble lebt und arbeitet in Berlin, spielt jedoch seine meist selbst entwickelten Stücke im gesamten deutschsprachigen Raum. Seit ihrer Gründung im Jahre 1982 durch die Schauspieler Gerhard Fries (damals Staatstheater Kassel) und Jean-Theo Jost (Staatstheater Wiesbaden) sind ihre thematischen Schwerpunkte Friede, Gerechtigkeit, Menschenrechte.

Von Anfang an hat die BC sich auch als „Aktivierungstheater“ verstanden oder, im Sinne Bertolt Brechts, als „Gebrauchstheater“. So sind die Vorstellungen meist mit Aktionen verbunden: mit Demonstrationen, mit Unterschrift- und Plakataktionen, mit Sammlungen, Diskussionen, Festen.