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Herbert Kaefer (Preisträger 1991)

Ich finde es gut, dass erneut eine Gruppe ausgezeichnet wird, die auf die Situation von Flüchtlingen – diesmal an den Grenzen von Schengenland – hinweist.

Mit freundlichen Grüßen
Herbert Kaefer

 

Bernhard Nolz (Preisträger 2002)

Ich gratuliere den diesjährigen PreisträgerInnen ganz herzlich zur Verleihung des Aachener Friedenspreises.

Es ist richtig und wichtig, dass der Aachener Friedenspreis in diesem Jahr Gruppen ehrt, die sich staatlicher Willkür und Ungerechtigkeit widersetzen. Es ist bedrückend zu erfahren, wie Regierungen und Gerichte überall auf der Welt Unrecht und Gewalt nach innen und außen praktizieren und legitimieren.

Es fällt auf die Regierenden in Mexiko und in der Europäischen Union zurück, dass Menschenrechtsorganisationen tätig werden müssen, um die Not der Menschen zu lindern und für deren Rechte zu kämpfen.

Der Aachener Friedenspreis weist auf diesen Missstand hin und macht nicht nur den diesjährigen PreisträgerInnen Mut, sondern allen, die sich für eine Welt ohne Gewalt einsetzen.

Allen meine herzlichsten Grüße
Bernhard Nolz

 

Berliner Compagnie (Preisträger 2009)

Die Berliner Compagnie gratuliert dem „Comité Cerezo“ und „Borderline Europe“ recht herzlich zum Aachener Friedenspreis. Wir können an der Feier zwar nicht persönlich teilnehmen, aber sind mit den Gedanken am ersten September in Aachen. Aus eigener Erfahrung können wir Euch sagen, dass der Preis für die Selbstvergewisserung, Stabilität und Weiterarbeit einer am Rand der Gesellschaft operierenden Menschenrechtsgruppe von nicht zu überschätzender Bedeutung ist.

Helma Fries

 

Tobias Pflüger, Informationsstelle Militarisierung e.V. (Preisträger 2011)

Die Situation werde ich nicht mehr vergessen, wie Luisa Morgantini und ich, als damals gerade frisch gewählter Europaabgeordneter, am 16. Juli 2004 die drei festgenommenen Elias Bierdel, Stefan Schmidt und Vladimir Daschkewitsch im Gefängnis von Agrigento auf Sizilien besucht haben und ihnen ihre bevorstehende Freilassung mitteilen konnten.

Aber: die von ihnen aufgenommenen Flüchtlinge waren in andere Gefängnisse verbracht worden, das Schiff war beschlagnahmt und der Prozess gegen sie sollte noch viele Jahre dauern. Doch: Sie hatten ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Der Aachener Friedenspreis an Borderline Europe ist ein weiteres deutliches Zeichen gegen die Unmenschlichkeit wie mit Menschen umgegangen wird, die vor Not fliehen. Die mörderische Abschottungspolitik der EU gegen Flüchtlinge, für die FRONTEX nur ein Beispiel ist, muss endlich aufhören!

Tobias Pflüger