Aachener Friedenspreis e.V. entsendet Prozessbeobachter in die Türkei

In den kommenden Tagen stehen in der Türkei weitere Gerichtsverhandlungen an, in denen sich die Akademiker*innen für den Frieden gegen den Vorwurf der Unterstützung des Terrorismus zur Wehr
setzen müssen. In einem Aufruf hatten sich Anfang 2016 mehr als 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Türkei für eine friedliche Lösung des Kurdenkonflikts eingesetzt und eine Wiederaufnahme
von Verhandlungen gefordert. Für ihren Appell wurden die Unterzeichner*innen im September 2016 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Der Aachener Friedenspreis e.V. hat nun einen Prozessbeobachter in die Türkei entsandt, um die Verhandlungen zu verfolgen und den Verein unmittelbar über den Verlauf der Prozesse zu informieren. Für
Donnerstag, den 21. Dezember sind Verhandlungen gegen sieben Unterzeichner*innen des Aufrufs angesetzt. Am Dienstag, den 26. Dezember, wird dann gegen Esra Mungan verhandelt, die 2016 den Preis in
Aachen stellvertretend für alle Unterzeichner*innen entgegennahm.

Selbstverständlich wird der Verein im Sinne seiner Preisträger*innen auch die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten. An einem direkten Kontakt zu unserem Prozessbeobachter interessierte Journalist*innen
erhalten auf Rückfrage aber gern auch seine Kontaktdaten.

21. Dezember 2017

Themen: Presse