Nominierungen für den Aachener Friedenspreis 2026 gesucht
Wer schon immer einmal mit einem kleinen Impuls etwas Großes anstoßen wollte, hat noch wenige Wochen lang die Gelegenheit dazu: Der Aachener Friedenspreis e.V. sucht nach Preisträgerinnen und Preisträgern für das gerade begonnene Jahr und ruft die Öffentlichkeit noch bis Ende Februar zu Vorschlägen auf. Am 1. September jedes Jahres, dem internationalen Antikriegstag, ehrt der Verein bereits seit 1988 Gruppen oder Einzelpersonen. Kriterium und verbindendes Element ist, dass sich diese von unten her und ohne eigene Machtposition für nachhaltigen Frieden, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen. Vorschläge kann jede interessierte Person machen, die Auswahl trifft keine Jury sondern die gesamte Mitgliedschaft des Vereins.
„Wir verleihen jährlich unseren Preis, um die Hoffnung auf Frieden und das Gute im Menschen hochzuhalten“, sagt Pressesprecherin Lea Heuser. „Unsere Preisträgerinnen und Preisträger beweisen immer wieder, wie sich Menschen gegen alle Widrigkeiten, in den schlimmsten Bedingungen und unlösbar scheinenden Krisen für Frieden, Menschenrechte und ein solidarisches Miteinander stark machen können.“ Daraus könne, gerade in der heutigen Zeit zunehmender Konfrontationen, jeder Mensch viel Kraft und Zuversicht schöpfen. Der Verein wählt gezielt unbekannte und oftmals unter Repressionen leidende Personen oder Gruppen aus, denen der Aachener Friedenspreis Aufmerksamkeit und öffentliche Unterstützung sichern soll. Dieser Aspekt ist aus Sicht des Vereins wichtiger als die eher symbolischen 2.000 Euro Preisgeld. Dabei lebt der Preis zugleich von Ideen und Beteiligung der Öffentlichkeit.
Für 2026 läuft die Nominierungsfrist noch bis Ende Februar. Wer eine Initiative kennt, die auszeichnungswürdige Friedensarbeit leistet und deren Engagement von mehr öffentlicher Wahrnehmung profitieren würde, ist herzlich zur Einreichung einer Nominierung aufgerufen. Das geht ganz einfach mit einer ca. zwei DIN A4 Seiten umfassenden Ausarbeitung des Vorschlags per e-Mail an vorstand@aachener-friedenspreis.de. Weitere Infos finden Sie unter https://www.aachener-friedenspreis.de/nominierungen/
Weiterhin bittet der Verein um Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit. Um den Preisträgerinnen und Preisträgern die öffentliche Anerkennung zukommen lassen zu können, die ihnen gebührt, ist es wesentlich, der Preisverleihung durch Öffentlichkeitsarbeit und einen Livestream Strahlkraft zu verschaffen. Da die Technik hierfür in den letzten Jahren immer kostspieliger wird, kommt jede Spende für die Preisverleihung unmittelbar auch der Bekanntheit und Reichweite der ausgezeichneten Personen oder Gruppen zugute. Der Verein freut sich über jede Spende
auf das Konto IBAN: DE67390601800128428011, BIC: GENODED1AAC bei der Aachener Bank EG unter dem Stichwort „Technik Preisverleihung“.