Solidarische Glückwünsche an die Karlspreisträgerinnen 2022

Der Vorstand des Aachener Friedenspreis e.V. gratuliert den Trägerinnen
des Karlspreises 2022, den belarussischen Bürgerrechtlerinnen Swetlana
Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Weronika Zepkalo und beglückwünscht
das Karlspreisdirektorium zu dieser ausgezeichneten Wahl. Dem Verein,
der sich als Bürgerinitiative aus der Aachener Bevölkerung versteht, ist
insbesondere die Unterstützung von Menschen wichtig, die von unten für
Frieden arbeiten, ohne selber eine Machtposition innezuhaben. Durch die
alljährliche Verleihung des Aachener Friedenspreises möchte der Verein
Menschen in ihrem Kampf gegen Diktatur, Unterdrückung und Verfolgung
stärken.

„Wir glauben daran, dass ein Wandel hin zu einer friedlichen
Gesellschaft möglich ist und hier der Einsatz der Bürgerrechtlerinnen
aus Belarus eine immense Bedeutung hat“, so Lea Heuser, Pressesprecherin
des Aachener Friedenspreis e.V. Der Verein versteht die Auszeichnung mit
dem Karlspreis als Aufruf, solidarisch mit den Bürgerrechtlerinnen für
Frieden und Freiheit zu kämpfen. „Das Schicksal der drei
Bürgerrechtlerinnen zeigt deutlich, wie gefährlich der Einsatz für die
Demokratie bis heute in Europa sein kann“, so Heuser weiter. Der
Aachener Friedenspreis e.V. hofft, dass es allen drei Preisträgerinnen
möglich sein wird, den Preis im kommenden Jahr persönlich in Aachen
entgegenzunehmen.

17. Dezember 2021

Themen: Presse